Aktuelles

Hallo du,
wir sind riff, eine politische Gruppe aus Bremen. Hier kannst du mehr über uns erfahren. Falls du Interesse an einem unserer Workshops oder Kritik, Anmerkungen oder Fragen zu unseren Texten hast, melde dich gerne bei uns!

Sommer-Veranstaltungen

Wir sind wieder auf dem Antinationalen Sommercamp (diesmal in Süddeutschland) vom 18.-23. August und machen den Workshop zu Kapitalismus und Geschlechterverhältnis. Diesen und den Workshop zu Asylpolitik geben wir auch auf dem AMS im Schwarzwald (31. August -3. September). Kommt vorbei!

Und nochmal: Wochenendseminar „Geschlecht und Kapitalismus“ in Freiburg, 24. & 25. Juni

Weil es so schön war, machen wir ein zweites Mal das Wochenendseminar zu Geschlecht und Kapitalismus in Freiburg. Diesmal organisiert von der Gegenmaßnahme. Bei Interesse direkt bei uns oder bei der Gruppe melden!

An diesem Wochenende soll es um eine Kritik am Geschlechterverhältnis in westlichen Gesellschaften gehen. Dabei wird im Vordergrund stehen, welche Rolle der Kapitalismus, also polit-ökonomische Verfasstheit der Gesellschaft, dabei spielt.

Am ersten Workshop-Tag werden wir zunächst versuchen, uns ein gemeinsames Verständnis von Kapitalismus zu erarbeiten: was hat es mit Privateigentum, Tausch und Geld auf sich, was ist der Zweck kapitalistischer Produktion, was hat der Staat mit all dem zu tun, und, vor allem, warum sieht mensch nichts davon, dass das liberale Versprechen von „Wohlstand für alle“ sich bewahrheitet hat, sondern ganz im Gegenteil sich selbst in den reichen Industrienationen Armut systematisch zu halten scheint?

Der zweite Tag nimmt dann die Bedeutung von Geschlecht in den Blick. Diese Gesellschaft kennt lediglich zwei Geschlechter und nahezu alle Dinge sind irgendwie geschlechtlich sortiert: Angefangen vom Babyspielzeug über die Berufswahl bis zur Frage, wer wo welche Haare tragen und wer beim Küssen den ersten Schritt machen darf. Die Zuordnung zu entweder Mann oder Frau wird gesellschaftlich eingefordert und Abweichungen in unterschiedlicher Gewaltförmigkeit bestraft. Warum darf mensch offiziell und in den meisten Köpfen nur „Mann“ oder „Frau“ sein und welche Ansprüche werden an die beiden erlaubten Geschlechter herangetragen? Wie sich all die Konsequenzen dieses eigentlichen, wahren „Gender-Wahnsinns“ erklären lassen und wie sie zum Kapitalismus im Verhältnis stehen, darüber wollen wir an diesem Wochenende mit euch diskutieren.

Nächste Veranstaltungen

Am 3. April (Montag) sind wir in Dresden mit der Veranstaltung zu Reproduktionsarbeit bei den Kritischen Einführungstagen an der Uni. Um 18 Uhr in der Galerie Hole of Fame, Königsbrücker Straße 39.

Und dann machen wir uns wieder auf den weiten Weg nach Freiburg und machen ein zweites Mal das Wochenendseminar zu Geschlecht und Kapitalismus, diesmal open for all gender. Am 24. und 25. Juni, organisiert von der Gruppe Gegenmaßnahme.

Vortrag im Feministischen Café Hamburg am 5. Februar

Wir machen am Sonntag, 5. Februar, den Vortrag zu Geschlechterverhältnis und Kapitalismus im Rahmen des „Feministischen Cafés“ in der Roten Flora Hamburg (Achidi-John-Platz 1). Ab 16:30 Uhr, offen für all gender. Organisiert von der Gruppe la rue – Randale und Emanzipation.

Wochenende „Kapitalismus und Geschlechterverhältnis“ in Freiburg 26.-27.11.

An diesem Wochenende soll es darum gehen, was Kapitalismus und Geschlechterverhältnis miteinander zu tun haben. Dabei werden wir zunächst versuchen, uns gemeinsam ein Verständnis von Kapitalismus zu erarbeiten und davon ausgehend diesen zu kritisieren: Was ist der Zweck kapitalistischer Produktion, was hat es mit Privateigentum, Tausch und Geld auf sich, was hat der Staat damit zu tun und, vor allem, wieso produziert Kapitalismus systematisch Armut?
Der zweite Tag nimmt dann Geschlecht und und die Ansprüche an die beiden erlaubten Geschlechter Mann und Frau in den Blick. Denn diese Gesellschaft kennt genau zwei Geschlechter und nahezu alle Dinge sind irgendwie geschlechtlich sortiert: Angefangen vom Babyspielzeug über die Berufswahl bis zur Frage, wer wo welche Haare tragen und wer beim Küssen den ersten Schritt machen darf. Die Zuordnung zu entweder Mann oder Frau wird gesellschaftlich eingefordert und Abweichungen sanktioniert. Wie sich das kritisieren lässt und wie sich diese Ansprüche erklären lassen bzw. wie sie zum Kapitalismus als materieller Grundlage im Verhältnis zu stehen, darum soll es an diesem Wochenende gehen, das wir gemeinsam mit der realitätenwerkstatt Freiburg organisieren.

Für FLIT* only. Bei Interesse einfach bei uns oder direkt bei realitaetenwerkstatt@riseup.net melden

Sa, 26.- So, 27. November, jeweils 11-18 Uhr, im Feministischen Zentrum Freiburg

 

Vortrag Kritik des Sexismus in Hamburg 29.11.

Am Di, 29. November, sind wir in Hamburg bei der Veranstaltungsreihe „What’s left – Einführung in die Ideologiekritik“ und machen unsere Veranstaltung zu Geschlecht und Kapitalismus. Um 18:15 an der Hamburger Uni.

Veranstaltungen im Sommer

Wir sind auf ein paar Camps unterwegs diesen Sommer und geben Workshops. Kommt vorbei!

Auf dem Antinationalen Sommercamp bei Hannover machen wir am Montag, 15. August, den Workshop zu „Geschlecht und Kapitalismus“. Den gibt’s auch wieder auf dem Action Mond & Sterne Camp (1.-4. September) im Schwarzwald und dazu unseren Workshop zu Flüchtlingspolitik & Willkommenskultur. Genauer Tag und Uhrzeit folgen noch.

Workshops auf der Fusion

Wir geben zwei Workshops auf dem Fusion Festival und freuen uns, wenn ihr vorbeikommt!
Samstag, 2. Juli, in der Oase

11-13 Uhr: Geschlecht im Kapitalismus

14-16 Uhr: „Wir schaffen das“ und „Obergrenze“ – Zwei Seiten der selben Medaille?!

Wann wird Sexismus zum Skandal?

Text als pdf (Stand April 2016)

Keine Frage: Die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln zeichnen sich durch ein extremes Maß an kollektiver Gewalt gegen Frauen aus. Dabei ist bemerkenswert, dass die Vorfälle eine derartige mediale Aufmerksamkeit hervorgerufen und etliche politische Konsequenzen nach sich gezogen haben – ein Polizeibeamter verliert seinen Job, eine Kanzlerin und ihre Politik geraten verstärkt in Bedrängnis. Schließlich wurden sexuelle Übergriffe, wie sie z.B. auf dem Oktoberfest massenhaft geschehen oder in der vor kurzem veröffentlichen Europa-Studie zu sexueller Gewalt gegen Frauen1 dokumentiert wurden, bisher ohne große Skandalisierung zur Kenntnis genommen. Darf mensch sich also über einen deutschlandweiten Gesinnungswechsel in Sachen Sexismus freuen?

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